DermAllegra

Internationales Hautarztzentrum DermAllegra
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Mitochon­drien­schä­di­gung

Mitochondrien, die lebensnotwendigen Energiekraftwerke der Zellen, können durch Entstehung pathologischer Konzentrationen freier Sauerstoffradikalen (ROS, reactive oxygen species = „oxidativer Stress“) geschädigt werden. Dies hat teils massive Auswirkungen im Organismus bis hin zum Burnout. Die Ursachen sind extrem vielfältig, sehr häufig sind massiver psychischer Stress, Infektionen (z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber, Influenza, Corona), schlechte Ernährung, bakterielle Überwucherung im Darm, aber auch Impfungen als Grund zu finden.

Mögliche Folgen einer gestörten Mitochondrienfunktion können u.a. Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit, ständige Müdigkeit & Erschöpfung („Fatigue“), Burnout, vermehrtes Hungergefühl, Schmerzen und Autoimmunerkrankungen sein.

Der oxidative Stress und die Schädigung der Mitochondrien lassen sich sehr gut im Blut messen! Zusätzlich analysieren wir den Stress im vegetativen Nervensystem mittels Herzraten-Variabilitäts-Messung („HRV“), einer wissenschaftlich sehr gut untersuchten Methode aus der Stressforschung.

Neben hochdosierter gezielter Mikronährstoffe, ggf. auch in Form von Infusionen, ist die IHHT (Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie“ = „Höhentraining“) zur gezielten Regeneration von Mitochondrien die Maßnahme der Wahl.

Bei der IHHT wird über eine Atemmaske in Intervallen sauerstoffarme, normale und sauerstoffreiche Luft eingeatmet. Jede Sitzung dauert etwa 50 Minuten. Für einen guten Behandlungserfolg sind mindestens 2 bis 3 Sitzungen pro Woche und zunächst mindestens 10 Sitzungen erforderlich. Durch die kontrollierte Hypoxie werden alte Mitochondrien ab- und neue aufgebaut. Dies entspricht einem Höhentraining. Die IHHT-Technik beruht auf komplexen Zellmechanismen. Die Entdeckung dieser Abläufe wurde im Jahr 2019 mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet.

Die IHHT ist u.a. einsetzbar bei erworbenen Mitochondrienstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen, Adipositas, Schmerzen, Schlafstörungen, ständiger Müdigkeit und chronischer Erschöpfung, besonders auch nach Virusinfektionen (z.B. Pfeiffersches Drüsenfieber, COVID-19).