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Injektions-Lipolyse mit Phosphatidylcholine zur Abschmelzung örtlicher Fettansammlungen "Fett-weg-Spritze" Bei der Verarbeitung von Sojabohnen zu Sojaöl entsteht das flüssige Lecithin Phosphatidylcholine. Phosphatidylcholine ist als ein wichtiger Vertreter der Phospholipide im menschlichen Körper bekannt. Mit einer neuen sanften Methode werden die durch Diät und Sport oft nur schwer abbaubaren, kleineren, exakt umschriebenen und hartnäckigen Fettpölsterchen an den "Problemzonen" des menschlichen Körpers durch Injektionen von Phosphatidylcholine binnen weniger Tage aufgelöst. Die Fettzellen zerplatzen, die eingeschmolzene Fettsubstanz wird auf natürlichem Wege über den Körper ausgeschieden. Der genaue Mechanismus der Zerstörung der Fettzellen wird derzeit erforscht. Je nach Körperstelle sind eine oder mehrere Sitzungen in 8-wöchigen Abständen notwendig. In einer Sitzung werden mehrere Injektionen in das Unterhautfettgewebe durchgeführt. Die kleinen Injektionen sind kaum schmerzhaft. Direkt nach den Injektionen sind die Einstichstellen etwas gerötet, geschwollen und druckempfindlich. Die Schwellung bildet sich innnerhalb von 3 bis 6 Tagen zurück. Ein leichtes Brennen, das in 3 Stunden, spätestens in 48 Stunden nachlässt, ist zu spüren. Blutergüsse und Juckreiz sind nach den Injektionen selten möglich. Weitere Nebenwirkungen können bei dieser neuen Therapie nicht generell ausgeschlossen werden. Derzeit wird diese neue Methode in den Medien und medizinischen Fachgesellschaften kontrovers diskutiert. Abzulehnen ist sicher ein unkritischer Einsatz ohne exakte Aufklärung bei gleichzeitig ungezielter Anwendung. Die Injektions-Lipolyse dient keineswegs zur Gewichtsreduktion. Der Effekt ist nicht dem einer Fettabsaugung gleichzusetzen, da es sich bei der Absaugung um eine operative Methode handelt, die auch größere Fettmengen in einem Vorgang dauerhaft entfernt. Die Wirkung der Injektions-Lipolyse tritt im Gegensatz zur Fettabsaugung nicht direkt, sondern zeitlich verzögert ein. Der bei der Injektions-Lipolyse verwendete Wirkstoff mit Lecithin aus Sojabohnen wird seit etwa 50 Jahren zur Senkung des Cholesterinspiegels im Blut als Kapseln und zur Prophylaxe bzw. zum Auflösen von Fettembolien in den Gefäßen intravenös eingesetzt. Für die Anwendung unter der Haut im Fettgewebe gibt es keine Zulassung, da für die Anwendung im Fettgewebe entsprechend klinisch kontrollierte Studien ausstehen. Es handelt sich bei der Injektions-Lipolyse um eine ästhetisch-medizinische Behandlung, die nicht durch Krankenkassen/-versicherungen bezahlt wird. Die Kosten müssen vom Patienten selbst getragen werden. Weitere Informationen: www.injektions-lipolyse.de
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