Cellulitisbehandlung / Endermologie

1. Was ist Endermologie?

Die Endermologie ist ein patentiertes Behandlungsverfahren zur Behandlung von
  • Cellulitis ("Orangenhaut")
  • Hauterschlaffung am Körper (z.B. nach Geburten oder starker Gewichtsreduktion)
  • Hauterschlaffung im Gesicht ("Tränensäcke")
  • Rosacea (Couperose)
  • Fettverteilungsstörungen
  • Gewebebehandlung vor und nach Liposuction
  • Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödem).
Es handelt sich um eine computergesteuerte Vakuum-Rollen-Massagetechnik, die zu einer nachhaltigen Verbesserung der Mikrozirkulation im Bereich der Haut und des Fettgewebes führt. Die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion wird angeregt, die Haut spür- und sichtbar straffer und glatter. Gewebswasser wird mobilisiert und die Entschlackung des Körpers angeregt.

2. Wie viele Behandlungen sind notwendig?

Die Grundbehandlung erstreckt sich über ca. 3 Monate und besteht aus 10 bis 20 Behandlungssitzungen. Dabei erfolgt die Therapie in den ersten 4 Wochen 2 mal wöchentlich, dann über 5 Wochen 1 mal wöchentlich. Im 3. Monat erfolgen 2 Behandlungssitzungen im Abstand von jeweils 2 Wochen. Mit sicht- und messbaren Erfolgen kann nach ca. der 5 - 8 Sitzung gerechnet werden. Nach Abschluß der Grundbehandlung wird je nach Hautbild eine weitere Sitzung alle 6 Wochen zur bleibenden Stabilisierung des Behandlungserfolges empfohlen.

3. Was passiert bei einer Behandlungssitzung?

Bei der Behandlung tragen die Patienten einen eng anliegenden Ganzkörperanzug aus Baumwolle. Eine Behandlungssitzung dauert 35 Minuten. Zuerst erfolgt für 5 min eine Ganzkörperbehandlung zur Aktivierung des Kreislaufs und der Entschlackungsvorgänge. Anschließend werden 25 min die individuellen Problemzonen der Patienten (z.B. Bauch, Po, Hüfte, Gesicht) behandelt. Zum Abschluß der Therapiesitzung erfolgt noch einmal für 5 min eine Ganzkörperbehandlung.


Abbildung einer Cellulitis


4. Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Endermologie ist ein nebenwirkungs- und risikoarmes Therapieverfahren. Manchmal kann es nach der Behandlung zu einer vorübergehenden leichten Rötung der behandelten Körperareale kommen, die Ausdruck einer vermehrten Hautdurchblutung ist. Sehr selten kann es zu leichten Blutergüssen oder Schwellungen im Bereich der Behandlungszonen kommen. Schwerwiegende oder bedrohlich Nebenwirkungen sind bei Tausenden von behandelten Patienten bisher nicht bekannt geworden. Die Behandlung wird in der Regel als äußerst entspannend und angenehm empfunden.

5. Für welche Patienten ist Endermologie nicht geeignet?

Patienten mit bekannten Blutgerinnungsstörungen (z.B. Bluter) oder die unter der Behandlung mit dem Blutverdünnungsmittel Marcumar stehen, können nicht behandelt werden. Die Einnahme von Azetylsalizylsäure (ASS) ist hingegen erlaubt.